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Wegen Vision2025: Meringer SPD informiert sich in Friedberg

Widmann Andreas 286 Widmann Andreas 286
Wichtiger Bestandteil der Vision2025, dem angedachten neuen Bürgerzentrum und dem neuen Rathaus auf dem Grundstück des Papst-Johannes-Hauses, ist auch die Schaffung einer Tiefgarage. Wie eine Tiefgarage zu realisieren ist, auf welche Hindernisse man stößt und welche Kosten - z. B. im Unterhalt - auf den Markt Mering zukommen können, wollten Vertreter der Meringer SPD, der 1. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler sowie parteifreie Marktgemeinderäte der Meringer SPD-Fraktion aus erster Hand erfahren.
Andreas Widmann, Marktgemeinderat und stv. Vorsitzender der Meringer SPD organisierte eine Besichtigung der Friedberger Tiefgarage in der Ludwigstraße. Friedbergs 1. Bürgermeister Roland Eichmann und der Leiter der Friedberger Stadtwerke, Holger Grünaug, standen der Meringer “Delegation” Rede und Antwort.

“Fahrzeuge werden immer größer”

Eine Besonderheit der Friedberger Tiefgarage sei, dass sie ohne Stützen auskomme. Damit sind die Stellplätze komfortabel zu befahren. Auch könne man so flexibler auf immer breitere Fahrzeuge reagieren, in dem die Stellplatzgröße verändert würde. Damit verbunden ist auch eine gute Sicht- und Beleuchtungssituation. Dies führe zu einer guten Annahme der Tiefgarage, waren die Gäste aus Mering überzeugt. Ob ein stützenfreie Bauweise realisierbar ist, hänge aber von der Größe und von der Deckenlast ab, wurde erklärt.
Die Friedberger Tiefgarage West hat derzeit rund 180 Stellplätze und wäre damit nahezu so groß, wie der angedachte Bau in Mering, der rund 200 Stellplätze haben soll. Vor Ort konnten sich die Anwesenden ein Bild davon machen, welche Dimension das Bauwerk haben muss, wenn man noch Verkehrsflächen samt Ein- und Ausfahrt hinzu rechnet.

“Unterhalt nahezu durch Parkgebühren gedeckt”

Auch der jährliche Unterhalt sowie die Kosten für die Instandhaltung wurden erläutert. Die jährlichen Gesamtkosten von rund 1.000 Euro pro Stellplatz (die sich aus Unterhalt, Abschreibung und Zinsen berechnen) sollten durch die Parkgebühren in Friedberg nahezu gedeckt sein. Umgelegt auf die Nutzungsdauer ist der Aufwand vergleichsweise moderat, waren sich die Anwesenden einig. Dennoch müssen die Kosten im Haushalt eingeplant und finanziert werden. Für finanzschwache Kommunen wird das durchaus zu einer Herausforderung.
Eine Herausforderung für Friedberg war auch die Akzeptanz in der Bevölkerung, wie Bürgermeister Eichmann erläuterte. Anfangs waren viele gar nicht begeistert und lehnten die Garage ab. Mittlerweile ist es eher andersrum: Ist die Garage wegen Bauarbeiten oder Veranstaltungen in der Stadt gesperrt, wächst nun darüber der Unmut. Dies bestärkte die Meringer Gäste darin, das Ziel einer Tiefgarage in Mering weiter zu verfolgen, auch wenn dafür noch einige Hürden zu nehmen sind.